Der Pfäffikersee


 

Eckdaten

 

Einzugsgebiet: 29.7 km2
Seeoberfläche: 3.03 km2
Höhe über Meer: 537 m
Maximale Tiefe: 36.0 m
Seevolumen: 57.1 Mio. m3
Seeabfluss: Aa
Abfluss Q347: 77 l/s
Abfluss Qmittel: 860 l/s
Uferweg: 8.7 km

 

Beschreibung-Wikipedia

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Der Pfäffikersee ist ein 3.3 km² grosser See im Zürcher Oberland, Schweiz, mit einem Einzugsgebiet von 40 km². Er liegt in einer Talniederung am Westrand des Hügelgebietes im Zürcher Oberland. Der See erstreckt sich in Nord-Süd-Richtung zwischen Pfäffikon ZH und Wetzikon ZH mit einer Länge von 2.5 km und einer mittleren Breite von 1.3 km. Der mittlere Seespiegel liegt auf 537 m ü. M.; der tiefste Punkt des Seebodens erreicht 501 m ü. M., was einer maximalen Tiefe von 36 m entspricht; die mittlere Seetiefe beträgt 18.5 m.

Einziger nennenswerter Zufluss ist der Kemptnerbach (im Dialekt auch Chämtnerbach genannt), der im westlichen Tössbergland zwischen Bäretswil und Fischenthal entspringt und nach rund 8 km Lauf aus Südosten in den Pfäffikersee mündet. Die Aa verlässt den See wieder nach Süden und fliesst zum Greifensee. Das Seeufer ist auf allen Seiten ausser im Westen sehr flach.

Der Pfäffikersee entstand im Laufe der letzten Eiszeit, als der Linthgletscher im Molasseuntergrund eine übertiefte Wanne zurückliess, die sich nach Rückzug des Eises mit Wasser füllte. Durch eine Endmoräne am Nordwest- und Nordufer wird der See gestaut, so dass sein Abfluss nicht nach Nordwesten in Richtung Winterthur erfolgen kann. Mit der Zeit schritt die Verlandung voran. Es bildete sich fast rund um den See ein Schilf- und Sumpfgürtel, der im Süden im Robenhuser Riet eine Breite von etwa 1 km erreicht. Vom Anfang des 18. Jahrhunderts bis etwa 1950 wurde hier Torf gestochen.

Seeanteil haben das namengebende Pfäffikon, dessen alter Ortskern nahe dem Nordufer liegt, das Bauerndorf Seegräben im Südwesten sowie die Stadt Wetzikon im Süden. Das Gebiet um den Pfäffikersee war bereits in der Jungsteinzeit besiedelt, wie zahlreiche Funde von ur- und frühgeschichtlichen Siedlungsresten (Pfahlbauten) bewiesen.

Bei länger anhaltender, sehr kalter Witterung kann der Pfäffikersee im Winter zufrieren. Letztmals war dies in der ersten Hälfte des Märzs 2005 der Fall. In 2002 wurde die gefrorene Seefläche von Tausenden von Menschen aus der näheren und ferneren Umgebung begangen und zum Eislaufen genutzt.

Der See mit seinem Schilfgürtel ist ein beliebtes Natur- und Erholungsgebiet im Kanton Zürich. Er steht unter Naturschutz und gehört zu den Landschaften von nationaler Bedeutung. In den geschützten und nicht zugänglichen Rietbereichen findet man eine einzigartige Flora mit typischen Hochmoor- und Flachmoor-Pflanzengesellschaften.

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